Die Volleyballer des TV Bühl sind an ihrem ersten Saison Wochenende gleich doppelt gefordert.
Zuerst geht es nach Rüsselsheim, wo man auch das letzte Play Off Spiel der vergangenen Saison bestritten hat. Die Halle war nicht einfach zu spielen wegen Licht und Höhe und so sind die Bühler gewarnt. Damals konnten die Zwetschgenstädter mit 3:2 gewinnen, dieses Mal sollen möglichst drei Punkte her.
Über die Gegner ist relativ wenig bekannt, da sich online und social media technisch noch nichts getan hat. Ob aus der ersten Mannschaft der Rüsselsheimer, den United Volleys, noch Überbleibsel in der zweiten Mannschaft spielen werden, wird man vor Ort sehen. Jedenfalls hat sich Volleyball Legende Jochen Schöps dazu entschieden, seinen Volleyball Abend beim Aufsteiger aus Langen zu verbringen.


Egal wer nun auf der anderen Seite steht, der TV Bühl will sich auf seine eigenen Stärken besinnen. Die Vorbereitung war lang, hart und effektiv und die ersten Trainingsspiele gegen starke Zweitligisten haben gezeigt, dass die Mannschaft den nächsten Schritt gemacht hat. Nun gilt es diese Leistung unter echten Wettkampfbedingungen abzurufen und möglichst schnell als Team in der Liga anzukommen.
„Unser Kader ist kleiner, aber stärker und vor allem ausgeglichener. Jeder Spieler kann jeder Zeit aufs Feld und positiv zum Niveau beitragen“, zeigt sich Co-Trainer Thibault optimistisch.


Das Auftakt Programm der Zwetschgen Städter hat es durchaus in sich. Nach Rüsselsheim kommt zu Hause direkt die erfahrene Zweitliga Veteranen Truppe aus Blankenloch, bevor es dann in Langen zum Aufeinandertreffen mit Jochen Schöps und den Beachvolleyball Brüdern Wolf² kommt. Direkt im Anschluss gastiert der designierte Aufstiegskandidat aus Ludwigsburg in Bühl. Damit sind die ersten Partien gleich ein echter Gradmesser und Härtetest, wo es in dieser Saison für den TVB hin geht.


Gleich am Sonntag ist die erste Herren dann beim Verbandspokal in Bretten im Einsatz. Wenn man die Vorrunde übersteht, geht es vermutlich gegen einen Drittliga Konkurrenten (Blankenloch oder Karlsruhe) im Halbfinale und im Finale wartet dann voraussichtlich der Zweitliga Meister aus Karlsruhe. „Für uns steht die Liga klar im Fokus. Das wichtigste ist, dass wir verletzungsfrei durch den Pokal kommen und wir die zusätzliche Wettkampfpraxis möglichst optimal nutzen“, gibt Trainer Dienst die Marschrichtung vor. Natürlich wäre ein Finale gegen ein Zweitliga Team vor großer Kulisse ein Highlight für die junge Truppe.